Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Endlich wieder Rom!

Der Rom-Blog: Das Zentrum der Antike hier miterleben

Nach „einer Runde aussetzen“ wegen der Pandemie ist es nun wieder so weit: 19 Lernende aus der EF und der Q1 fliegen am Montag, den 15.08.2022 für fünf Tage unter Begleitung von Herrn Luig und Frau Stratmann nach Rom. 

Wir freuen uns schon auf das selbst gestaltete Besichtigungsprogramm und sind sehr gespannt auf die Atmosphäre der Stadt.

Auch wenn durch Recherche während der AG viele Bilder gesichtet wurden, es geht nichts über die originale Begegnung vor Ort. So warten beispielsweise das Kolosseum und das Forum Romanum auf unseren Besuch. Ein Highlight wird sicher der Petersdom mit den Vatikanischen Museen sein - dabei dürfen wir als Gruppe auch an einer Papstaudienz teilnehmen.

Die Fahrt wird vom Fachbereich Latein alle zwei Jahre für interessierte Lateinlernende der Jahrgangsstufen 9 und 10 angeboten. Der Fahrt geht ein halbes Jahr Rom-AG voraus, in der die Geschichte des Römischen Reiches und der Stadt beleuchtet und die verschiedenen Besichtigungen vorbereitet werden. 

Wir werden im Laufe der Woche von der Fahrt berichten, also gerne immer mal wieder vorbeischauen!

Die Rom-AG

Montag (Tag 1): Anreise und erste Besichtigungen

Bereits um 5.30 Uhr heißt es „Buon giorno a tutti.“ Ja, es ist früh. So war es auch eigentlich nicht geplant. Am Freitag Nachmittag erst wurden wir für den heutigen Tag von 13.00 Uhr ab Köln-Bonn umgebucht auf 7.50 Uhr ab Düsseldorf. Mit dem Fliegen ist es wie mit vielen Dingen im Moment eben nicht immer so einfach. Na ja, wie heißt es noch: Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Am Flughafen ist zu dieser Zeit schon viel los.
Bis zum Abflug sind wir ununterbrochen beschäftigt: endlos lange Schlange am Check-In - jetzt wird es aber höchste Zeit - zum Glück kurze Schlange an der Sicherheitskontrolle, dann direkt zum Boarding am Gate. Im Flieger können wir dann noch etwas Schlaf nachholen und relaxen.
In Italien klappt alles reibungslos. Schnell sind wir in der Unterkunft und richten uns ein. 
Am Nachmittag brechen wir zu einer ersten Erkundung auf und stehen nach 15 Minuten Fussweg vor dem Kolosseum, ein beeindruckender Anblick. Das selbst gestaltete Programm beginnt aber mit dem Denkmal für Vittorio Emanuele an der Piazza Venezia und der Trajansäule. Am Abend lassen wir den Tag in einer Pizzeria gemütlich ausklingen. 

 

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Dienstag (Tag 2): Herzstück des antiken Rom und weitere Besuchermagnete

Heute können wir nach der doch sehr frühen Anreise gestern den Tag entspannt angehen lassen: Frühstück um 8.00 Uhr. Man merkt jetzt schon, dass es richtig heiß werden wird. 
Soweit die Füße tragen: Am Vormittag stehen das Kolosseum und das Forum Romanum auf dem Programm. Das Kolosseum ist das größte der im antiken Rom gebauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und weiterhin das größte je gebaute Amphitheater der Welt. Es ist schon imposant den Blick vom oberen Rang in die Arena schweifen zu lassen. Das Forum Romanum - Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens der Antike - liegt direkt nebenan. Hier ist vieles Interessantes zu erlaufen, wie der Titusbogen, der Tempel der Venus, die Curia Iulia als Versammlungsort des Senats oder die Maxentiusbasilika. Es geht bergauf und bergab (Wie war das noch mit den sieben Hügeln, auf denen Rom erbaut wurde?) - aber das ist für Wuppertaler keine echte Herausforderung. Auf den „antiken Straßen“ muss man allerdings schon gut schauen, wo man hintritt. Es geht gegen Mittag und alle sind froh, wenn wir für die Vorträge auf dem Forum einen schattigen Platz finden. Wie gut, dass wir unsere Trinkflaschen an den Trinkbrunnen, die in Rom gut über das Stadtgebiet verteilt sind, füllen können. Manchmal muss es aber auch eine Flasche mit Eiswasser von einem der zahlreichen Verkäufer sein. Dann ist endlich Siesta bis 17.00 Uhr. 
Auf unserer zweiten Runde geht es mit dem Pantheon, der Spanischen Treppe und letztendlich dem Trevibrunnen zu heiß begehrten Zielen. Hier ist es mächtig voll, dennoch schaffen wir es Münzen mit guten Wünschen in der Trevibrunnen zu werfen. Am Brunnen können wir sogar einen Heiratsantrag beobachten. Ein leckeres Eis hält alle bei Laune. So lässt sich die Hitze gut überstehen.

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Mittwoch (Tag 3): Reise zurück in Zeit und Raum

Mit etwas müden Augen und doch mit Herzen voller Aufregung wagten wir uns mit dem Metro in die Vatikanstadt. Für den heutigen Start in den Tag waren die Papstaudienz und Besichtigung des Petersdoms geplant. In verschiedensten Sprachen wurden uns die heiligen Wörter vom Papst Franziskus und unseren Brüdern und Schwestern vermittelt. Nach einer Nachgesinnung der Audienz ging es anschließend in den Dom. Dort bewunderten wir die Werke vieler bekannter Künstler sowie die Geschichte zum Bau. Weiterhin führten unsere Schritte zur Villa Borghese und den üppigen Gärten der Villa Borghese, welches ein idealer Ort für eine kurze Erholung war.
Rasch ging es weiter mit schnellem Gang zu den Vatikanischen Museen. Mit Audioguide am Ohr und dem Ticket in der Hand, bewegten wir uns rein in die verzierten Gebäude. Allerei Statuen, Gemälde, alte Gegenstände plus hier und da ein Stand mit Souveniers. Den langen Fluren entlang kamen wir auch an der Sixtinischen Kapelle vorbei. Natürlich nutzten wir die Chance und bestaunten das Genesis Gemälde in der Mitte der Decke. Schade war es an "Scuola di Athene" vorbeigegangen zu sein; wie auch immer war das Kunstwerk nicht zu finden. Kurz danach sichteten wir den Uscita- neu gelerntes Wort für Ausgang oder Exit. Dort teilten sich unsere Wege und es gab Freizeit, die jeder individuell nutzen konnte.
Alicja und Yujin

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Donnerstag (Tag 4): Kreuz und quer durch die Stadt

Erste Ermüdungserscheinungen machen sich beim Frühstück breit. Wie war das noch mit den „Werwölfen“ am gestrigen Abend oder frühen Morgen?
Auf jeden Fall: Heute morgen erwartet uns die Engelsburg am Tiber. Von dort aus geht es durch gemütliche Gassen, die zum Stöbern einladen, zur Piazza Navona, einer der Lieblingsplätze der Römer.
Ein Höhepunkt ist sicher die gebuchte Führung in den Domitilla-Katakomben - mit den Gräbern der Christen ein sehr ehrwürdiger Ort und mit 18 Grad auch ein kühler Ort. Der Führer macht seine Sache sehr gut und die Führung vergeht wie im Flug. Wie im Flug rasten auch die Wagenlenker mit ihren Gespannen über den Circus Maximus. Nur gut, dass wir im Lateinbuch schon einmal ein Bild von der Pracht der Pferderennbahn in der Antike gesehen haben, denn die heutige Anlage kann das nicht ansatzweise leisten. Noch zur Bocca della Verita, dem Mund der Wahrheit, dann über den Tiber nach Trastevere, ein idealer Stadtteil, um sich durch das Labyrinth schmaler Straßen und mittelalterlicher Häuser treiben zu lassen. Aber auch wichtige Römer erbauten in der Antike in diesem Teil der Stadt ihre Villen, zum Beispiel Julius Caesar.
Und wieder geht ein Tag mit vielen Eindrücken zu Ende, leider ist es auch der letzte volle Tag unserer Fahrt. Der letzte Abend in Rom bricht an, es heißt ein letztes Mal ein Essen in einem Ristorante zu genießen und dabei den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

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Freitag (Tag 5): Addio Roma!

Heute geht es leider schon wieder nach Hause, aber noch ist es nicht soweit. Um 8.00 Uhr gibt es das letzte Frühstück, da sollten alle einigermaßen ausgeschlafen sein. Doch die letzte Nacht einer Fahrt ist meistens auch die kürzeste. Die müden Gesichter und die eher geringe Teilnehmerzahl beim Frühstück deuten klar darauf hin, ebenso der Orden für den besten Werwolf-Spieler.
Dann räumen wir bereits die Zimmer und haben noch bis zum frühen Mittag Zeit, auf eigene Faust Kleinigkeiten zu unternehmen. Ein Teil verbringt die restliche Zeit in der Unterkunft (Casa per Ferie San Vincenzo Pallotti - ein von Nonnen geführtes Haus mit verschiedenen Aufenthaltsräumen und wirklich toller Gartenanlage), Chillen, Kartenspielen … Ein Teil ist ein letztes Mal in der Stadt unterwegs.
Mittags bringt uns der Transferbus wieder zum Flughafen Fiumicino. Hier müssen wir uns bei Eurowings zwar wieder in eine lange Schlange einreihen (es sind nur drei Schalter besetzt), doch es bleibt noch genügend Zeit für verschiedene Shoppingtouren in dem riesigen Flughafenbereich. Nur gut, dass wir die Koffer schon aufgegeben haben und das Handgepäck begrenzt ist. Das schont zumindest den Geldbeutel! 
Der Flug ist fast pünktlich. Nach eineinhalb Stunden Flug landen wir am frühen Abend in Köln-Bonn. 
Eine schöne und erlebnisreiche Woche geht damit zu Ende. Die Gruppe ist zusammengewachsen, neue Freundschaften sind entstanden, Pläne für weitere private Reisen sind geschmiedet worden.
Auf Wiedersehen Rom! Bis zum nächsten Mal!

Zur Information:
Der Fachbereich Latein wird in zwei Jahren die nächste schöne Fahrt nach Rom für interessierte Lateinschülerinnen und -schüler der jetzigen Jahrgangsstufen 8 und 9, die dann in der Stufe 10 und EF sind, anbieten.

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